Sa, 25.04. – So, 26.04.2026 | 13-18 Uhr
Wolkensteinsaal im Kulturzentrum Konstanz
EINTRITT FREI, SPENDE ERWÜNSCHT
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Am 25. und 26. April 2026 verwandelt sich der Wolkensteinsaal des Kulturzentrums Konstanz für zwei Tage in einen Ort, der seine Geschichte erzählen möchte:
Julia Germroth zeigt Fotografien ihrer drei Reisen in die Sperrzone von Tschernobyl.
Die Bilder führen durch verlassene Bauten und Plätze in Städten wie Prypjat: Ein Alltag, der abrupt endete, bröckelnde Fassaden und eine Natur, die sich das Gebiet unaufhaltsam zurückerobert.
Ein vielseitiges Rahmenprogramm:
Die Fotografin gibt persönliche Einblicke in ihre Reisen, Zeitzeugen aus Konstanz und aus der Ukraine teilen ihre Erfahrungen. Vorträge verschiedener Referenten beleuchten die ökologischen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Katastrophe, und richten den Blick zugleich nach vorn:
Wie gehen wir künftig verantwortungsvoll mit Energie und Technik um?
• „Momentaner Gesundheitszustand in Fukushima und Tschernobyl“ –
Vertreter der ippnw (Sa, 25.04., 15 Uhr)
• „Kernkraft ade: der Weg zur günstigen, unabhängigen und nachhaltigen
Energie“ – Radovan Kopecek, ISC Konstanz (So, 26.04., 16 Uhr)
… und mehr.
Live-Musik von Ignis Terrae verleiht der Ausstellung zusätzliche emotionale Tiefe und macht die Stimmung der Fotografien spürbar.
Vierzig Jahre nach dem Reaktorunglück ist die Katastrophe noch lange nicht vorbei. Umso wichtiger ein gemeinsames Erinnern, und ein bewusstes Nachdenken über unser heutiges Handeln.
Ortskarte:
Di, 28.04. – Mi, 13.05.2026
K9 Konstanz
Vernissage: Di, 28.04.26 | 19 Uhr
EINTRITT FREI, SPENDE ERWÜNSCHT

Die Ausstellung geht weiter: Nach dem Ausstellungswochenende im Wolkensteinsaal sind die Fotografien von Julia Germroth aus ihren Reisen in die Sperrzone von Tschernobyl noch zwei weitere Wochen imK9 Konstanz zu sehen.
Zur Vernissage am 28.04.26 gibt die Fotografin eine Führung durch die Sperrzone – ganz ohne Strahlengefahr.
Mit musikalischer Begleitung von Simon Weiland und 2 sam.
Ortskarte:

